Agile Moves: Agilität trainieren

Track: Nachhaltig Agil, Raum: Christopher Kolumbus, 30.06.2015 -
10:30 to 13:00


Abstract:

In einem Team zu arbeiten, in dem jeder Einzelne seine Arbeitskraft und seine Ideen so einbringen kann, dass man gemeinsam produktiver, effizienter und innovativer wird, ist keine Frage von Glück oder dem Zufall geschuldet, dass die  „Chemie“ stimmt. Gutes Teamspiel ist keine Magie, sondern das Ergebnis eines gezielten Trainings on-the-job.

Wir haben über mehrere Jahre hinweg in agilen Projekten ausprobiert, wie man Teamspiel und Agilität im Arbeitsalltag trainieren kann. Unsere Antwort sind die „Agile Moves“, viele kleine Trainingseinheiten, die von den Teammitgliedern selbst situationsspezifisch ausgewählt, angewandt und modifiziert werden können. Auf diese Weise kann sich jedes Team selbst seinen maßgeschneiderten Trainingsplan erstellen.

Agile Moves liefern messbare Ergebnisse hinsichtlich der kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Fähigkeiten und des Zusammenspiels im Team. Viele davon haben wir praxisbasiert selbst entwickelt oder interdisziplinär zusammengetragen.

Verbesserungen in der agilen Zusammenarbeit sind kein Selbstzweck. Letztendlich geht es in einem Projekt um die Steigerung der Produktivität. Dazu braucht man vor allem gute Ideen und die notwendige Zeit, diese umzusetzen. Eine Reihe von agilen Moves, die sogenannten Ideen Moves, zielen beispielsweise darauf ab, dem Team bzw. dem Projekt immer die besten verfügbaren Ideen aller Beteiligten zur Verfügung zu stellen.  Damit verfügt das Management über eine völlig andere Entscheidungsgrundlage für die nächsten Schritte, als das in den meisten Projekten der Fall ist.

Andere Einheiten fokussieren auf den effizienten Umgang mit Zeit auf verschiedenen Ebenen wie eigene Arbeitszeit, Teamzeit, Meetingzeit.

Agile Moves zielen auf alle Bereiche des Projektalltags. Die Basis für ihren Erfolg ist, dass jeder einzelne Move präzise die Bedürfnisse des Teams trifft und innerhalb weniger Wochen eine spürbare Verbesserung eintritt. Alle Beteiligten sollten eine Wahrnehmung dafür entwickeln, was dieser Move  tatsächlich im Projektalltag verändert und auf dieser Basis die Entscheidung für ihre nächsten Schritte treffen. Iterativ und inkrementell. Eine „Definition of Done“, wie sie für User Stories in Scrum verwendet wird,  hilft beim Trainieren zu verstehen, wann eine Veränderung wirklich angekommen ist.

Damit wird Agilität tatsächlich auch agil trainiert. Das ermöglicht nach unseren Praxiserfahrungen ein tieferes Verständnis des zugrundliegenden Frameworks und motiviert die Projektbeteiligten, die eigene Arbeitsweise und die Zusammenarbeit zu verbessern und damit die Produktivität zu steigern.

Eine nachhaltige Sicherung der Trainingsfortschritte erfolgt durch ein Tracking der Moves über einen längeren Zeitraum, z.B.  über mehrere Sprints hinweg.  

Eine besondere Motivation entsteht auch durch die Selbstzertifizierungen im Team, bei denen ein oder mehrere Teammitglieder ankündigen, einen bestimmten Move über eine definierte Zeit machen zu wollen und sich dabei durch ihr Team bewerten zu lassen. Für viele gängige Moves haben wir bereits Zertifizierungsziele festgelegt, für Varianten oder neue Moves lassen sich im Teamkonsens schnell ähnliche Ziele formulieren.

Diese Art des Trainings und der Zertifizierung gibt dem einzelnen Projektmitarbeiter die volle Verantwortung für seine Entwicklung in die Hand, erhöht die Transparenz und stärkt das Teamgefühl.

Ein kürzlich gestartetes Open Source Projekt entwickelt dazu die Software „Teamtool“, um Auswahl, Tracking und Modifikation der Moves bis hin zur Zertifizierung im Team online bereitzustellen. Das Ziel ist eine beständig wachsende Moves Bibliothek mit neuen Ideen, Agilität zu trainieren, wie sie nur aus der Praxis der Teams kommen kann.

Die  Agile Moves bieten einen Rahmen, um Agilität nicht zu lehren, sondern zu leben und geben Orientierung und praktische Ideen, dies selbstorganisiert umzusetzen und weiterzuentwickeln.


Vortrag 45min Training, Teamtraining, PDF icon 2015-06-30 Agile Moves_Brandhuber_Kainzbauer.pdf

Agile Moves: Agilität trainieren

Track: Nachhaltig Agil, Raum: Christopher Kolumbus, 30.06.2015 -
10:30 to 13:00


Abstract:

In einem Team zu arbeiten, in dem jeder Einzelne seine Arbeitskraft und seine Ideen so einbringen kann, dass man gemeinsam produktiver, effizienter und innovativer wird, ist keine Frage von Glück oder dem Zufall geschuldet, dass die  „Chemie“ stimmt. Gutes Teamspiel ist keine Magie, sondern das Ergebnis eines gezielten Trainings on-the-job.

Wir haben über mehrere Jahre hinweg in agilen Projekten ausprobiert, wie man Teamspiel und Agilität im Arbeitsalltag trainieren kann. Unsere Antwort sind die „Agile Moves“, viele kleine Trainingseinheiten, die von den Teammitgliedern selbst situationsspezifisch ausgewählt, angewandt und modifiziert werden können. Auf diese Weise kann sich jedes Team selbst seinen maßgeschneiderten Trainingsplan erstellen.

Agile Moves liefern messbare Ergebnisse hinsichtlich der kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Fähigkeiten und des Zusammenspiels im Team. Viele davon haben wir praxisbasiert selbst entwickelt oder interdisziplinär zusammengetragen.

Verbesserungen in der agilen Zusammenarbeit sind kein Selbstzweck. Letztendlich geht es in einem Projekt um die Steigerung der Produktivität. Dazu braucht man vor allem gute Ideen und die notwendige Zeit, diese umzusetzen. Eine Reihe von agilen Moves, die sogenannten Ideen Moves, zielen beispielsweise darauf ab, dem Team bzw. dem Projekt immer die besten verfügbaren Ideen aller Beteiligten zur Verfügung zu stellen.  Damit verfügt das Management über eine völlig andere Entscheidungsgrundlage für die nächsten Schritte, als das in den meisten Projekten der Fall ist.

Andere Einheiten fokussieren auf den effizienten Umgang mit Zeit auf verschiedenen Ebenen wie eigene Arbeitszeit, Teamzeit, Meetingzeit.

Agile Moves zielen auf alle Bereiche des Projektalltags. Die Basis für ihren Erfolg ist, dass jeder einzelne Move präzise die Bedürfnisse des Teams trifft und innerhalb weniger Wochen eine spürbare Verbesserung eintritt. Alle Beteiligten sollten eine Wahrnehmung dafür entwickeln, was dieser Move  tatsächlich im Projektalltag verändert und auf dieser Basis die Entscheidung für ihre nächsten Schritte treffen. Iterativ und inkrementell. Eine „Definition of Done“, wie sie für User Stories in Scrum verwendet wird,  hilft beim Trainieren zu verstehen, wann eine Veränderung wirklich angekommen ist.

Damit wird Agilität tatsächlich auch agil trainiert. Das ermöglicht nach unseren Praxiserfahrungen ein tieferes Verständnis des zugrundliegenden Frameworks und motiviert die Projektbeteiligten, die eigene Arbeitsweise und die Zusammenarbeit zu verbessern und damit die Produktivität zu steigern.

Eine nachhaltige Sicherung der Trainingsfortschritte erfolgt durch ein Tracking der Moves über einen längeren Zeitraum, z.B.  über mehrere Sprints hinweg.  

Eine besondere Motivation entsteht auch durch die Selbstzertifizierungen im Team, bei denen ein oder mehrere Teammitglieder ankündigen, einen bestimmten Move über eine definierte Zeit machen zu wollen und sich dabei durch ihr Team bewerten zu lassen. Für viele gängige Moves haben wir bereits Zertifizierungsziele festgelegt, für Varianten oder neue Moves lassen sich im Teamkonsens schnell ähnliche Ziele formulieren.

Diese Art des Trainings und der Zertifizierung gibt dem einzelnen Projektmitarbeiter die volle Verantwortung für seine Entwicklung in die Hand, erhöht die Transparenz und stärkt das Teamgefühl.

Ein kürzlich gestartetes Open Source Projekt entwickelt dazu die Software „Teamtool“, um Auswahl, Tracking und Modifikation der Moves bis hin zur Zertifizierung im Team online bereitzustellen. Das Ziel ist eine beständig wachsende Moves Bibliothek mit neuen Ideen, Agilität zu trainieren, wie sie nur aus der Praxis der Teams kommen kann.

Die  Agile Moves bieten einen Rahmen, um Agilität nicht zu lehren, sondern zu leben und geben Orientierung und praktische Ideen, dies selbstorganisiert umzusetzen und weiterzuentwickeln.


Vortrag 45min Training, Teamtraining, PDF icon 2015-06-30 Agile Moves_Brandhuber_Kainzbauer.pdf